Einleitung

Mit dem Landschaftspark Emscherbruch wird ein vom Bergbau geprägter Raum zu einem Landschafts- und Lebensraum umgestaltet, der sich erkennbar aus der industriellen Vergangenheit ableitet, der aber zugleich Standort für die Zukunft ist und über umzusetzende Teilprojekte ein neues Gesicht erhält. Als langfristige Perspektive bedeutet der Landschaftspark Emscherbruch nicht nur eine ökologische und gestalterische Aufwertung der von vielen Nutzungskonkurrenzen geprägten Landschaft, sondern beinhaltet die Chance, ein in der Vergangenheit ausgegrenztes Areal künftig in städtische Zusammenhänge einzubinden.

Der Bergbau und seine Folgen haben die Landschaft zwischen Herten, Recklinghausen und Herne einschneidend verändert. Ein ursprünglich flacher, weitläufiger Landschaftsraum ohne optische und physische Barrieren verwandelte sich durch den Eingriff des Menschen im Laufe der Zeit in einen völlig neuen Landschaftstyp.

Heute ragt in der von der Industrie überformten Landschaft zwischen Herten und Recklinghausen der imposante Haldenkörper der Halde Hoheward auf, der nach Abschluss der Schüttung nach 2008 gemeinsam mit der angrenzenden Halde Hoppenbruch die größte Haldenlandschaft Europas ausbilden wird.