Der Landschaftspark
Zukunftsstandort Ewald

Eingebettet in den Wirtschaftsraum nördliches Ruhrgebiet entsteht in Herten auf der Fläche der ehemaligen Zeche Ewald 1/2/7 ein neuer Wirtschaftsstandort von europäischem Format.
Mit der Stilllegung der Schachtanlage Ewald im April 2000 wurde die Steinkohleförderung in der Emschermulde beendet. Das Bergwerk galt lange Zeit als eine der produktivsten Anlagen des Ruhrgebietes. Mehr als 4.000 Bergleute arbeiteten hier für den wirtschaftlichen Aufschwung der Region und für die Energieversorgung von weiten Teilen Europas.
Mit dem 50 ha großen Areal steht nun eine Fläche zur Verfügung, die von ihrer Lage und von den infrastrukturellen Gegebenheiten her unbedingt dazu geeignet ist, nachhaltige wirtschaftliche Impulse für Herten und die Region zu setzen. Das innovative und international ausgerichtete Profil des Standortes Ewald ist das Zukunftsthema Energie mit der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.
Das Ewaldgelände ist mit seiner markanten Silhouette, die aus einem Ensemble von drei historischen Fördertürmen besteht, von der Bundesautobahn A2 schon weithin sichtbar. Die unmittelbaren Anbindungen an das verzweigte Bundesautobahnnetz und an die europäischen Verkehrsverbindungen sind als Standortfaktor für das Projekt- Ewald von größter Bedeutung.
Umrahmt wird der Standort Ewald vom Landschaftspark Emscherbruch. Basierend auf dem städtebaulichen Konzept „Landschichten“ des italienischen Architekten Cino Zucci – mit Halfmann Architekten und arbos Landschaftsarchitekten - entstehen innerhalb des Planungsraums mehr als 40 ha hochwertige Dienstleistungs,- Gewerbe- und Industriefläche.
Die prägenden, historischen Gebäudekomplexe rund um das ehemalige Verwaltungsgebäude sowie die Lohn- und Lichthalle samt Waschkauen sind Ausgangspunkte für die Entwicklung des Standortes.
Es ist das Ziel, auf dem Gelände eintausend neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die ersten Ansiedlungen von renommierten Unternehmen konnten bereits vor Fertigstellung der Erschließungsanlagen erfolgreich abgeschlossen werden.
Projektpartner:
Projektbüro Ewald, MGG, Stadt Herten
Weitere Informationen:
Projekt Ewald