Kunst und Kultur im Landschaftspark Emscherbruch
Die Einbindung künstlerischer und kultureller Aktivitäten in die Neugestaltung dieser vom Bergbau geprägten Landschaft ist in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung:
- Kunst kann mit eigenen ästhetischen Mitteln andere Wahrnehmungen von den
Veränderungsprozessen schaffen und damit einen prägenden und imagebildenden
Eindruck vom Landschaftsraum hinterlassen. Durch Kunst und Kultur wird die
„Öffentlichkeit” in den Veränderungsprozess einbezogen.
- Der Landschaftsraum selbst kann zum Objekt der künstlerischen Darstellung werden und eigene, neue Ausdrucksformen erzeugen. Solche Erfahrungen konnten erfolgreich schon im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Emscher-Park gewonnen werden - Stichwort Landmarken.
Die Projektpartner des Projektes „Neue Horizonte - Landschaftspark
Emscherbruch“ – die Städte Herten und Recklinghausen, der Regionalverband
Ruhrgebiet sowie die Deutsche Steinkohle AG – werden mit einer dieser besonderen
Öffentlichkeitsarbeit durch Kunst und Kultur für das Projekt werben. Die
Federführung hat die Stadt Herten, die Förderung erfolgt im Rahmen des
ÖPEL-Programms.
Es ist vorgesehen, jeweils eine größere, breit ausstrahlende Kunst- und
Kulturveranstaltung in den (zunächst) drei Jahren 2004 – 2006 zu realisieren und
in den Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit zu stellen.
- der dritte horizont
Im Jahr 2004 geschah dies durch die Aufführung „der dritte Horizont / l’horizon trois / the third horizon“ – eine Inszenierung von Rochus Aust im Rahmen der „ExtraSchicht - Nacht der Industriekultur“ an der Drehscheibe „Zeche Ewald im Landschaftspark Emscherbruch.
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- Fotopromenade
In den Jahren 2005 / 2006 steht die Fotografie im Mittelpunkt mit dem Projekt „neue horizonte - Fotopromenade Landschaftspark Emscherbruch“.
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Für die kommenden Jahren sind künstlerische Ereignisse in Vorbereitung, die die Genres Musik und Bildende Kunst in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung mit dem Projekt Landschaftspark Emscherbruch stellen.