Kunst und Kultur im Landschaftspark Emscherbruch
„der dritte Horizont / l’horizon trois / the third horizon“ – eine musikalisch- mediale Inszenierung aufgeführt am 10. Juli 2004 im Rahmen der „ExtraSchicht - Nacht der Industriekultur“
- im Auftrag der Projektpartner Stadt Herten, Stadt Recklinghausen, Regionalverband Ruhrgebiet sowie Deutsche Steinkohle AG;
- gefördert mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen.
Um Mitternacht war
die gewaltige Westflanke der Halde Hoheward Schauplatz eines einzigartigen
Ereignisses: Der Kölner Komponist und Aktionskünstler Rochus Aust verwandelte
mit seinem Ensemble „brass of the moving image“ und der Pyrotechnik von Uwe
Gryzbeck und Ulla Bebko die montane Landschaft in einen energiegeladenen
Klangraum.
Das Bild, das diese „extra-terrestrische und intermediale Bespielung“ der
Halde Hoheward gezeichnet hat, beschreibt der Künstler Rochus Aust so:
„Die Halde als fahler, toter Ort wird aus der Zukunft heraus wieder aufgeladen (reload). Ein Ritual, heidnisch und göttlich zugleich, das die mondhafte Schüttung in eine ernergieversprühende Ressource verwandelt“
Über 5.000 Besucher verfolgten die eigens für die Halde komponierte und arrangierte Aufführung als großartigen Abschluss einer langen und ereignisreichen „ExtraSchicht“ an der Drehscheibe D 3 „Zeche Ewald im Landschaftspark Emscherbruch“.
Rückblick auf die ExtraSchicht 2004 in Herten
Infos zur ExtraSchicht 2006 in Herten