Der Landschaftspark

Last-Mile-Logistik

Im Rahmen des Gesamtkonzeptes Last Mile Logistik Park kann in Herten-Süd eine Fläche von ca. 28,8 ha für die Ansiedlung von Logistikbetrieben zur Verfügung gestellt werden.

2002 wurde die interkommunale last mile logistik netzwerk gmbh gegründet mit dem Ziel, ein Flächenpotenzial von ca. 170 ha, verteilt auf unterschiedliche Standorte in der Netzwerkregion, zu entwickeln und einer logistischen Folgenutzung zuzuführen.Die 170 ha Flächenpotenzial in den Städten Gelsenkirchen, Herne und Herten verteilen sich auf insgesamt sieben Einzelstandorte, die von unterschiedlicher Standortbegabung und Qualität sind. Der größte dieser Standorte ist das Areal im Industriegebiet Herten- Süd mit einer Gesamtgröße von brutto ca. 40 ha und netto 28,8 ha. Neben der ehemaligen Zeche Ewald ist Herten-Süd der zweite Standort in Herten, der in kommenden Jahren für eine logistische Folgenutzung aufbereitet werden soll.

Im Rahmen des Standortkonzeptes weist die Fläche Herten-Süd wesentliche Alleinstellungsmerkmale auf, die der Fläche eine besondere Logistikeignung bescheinigen: Die Fläche zeichnet sich durch eine sehr gute Erschließung aus. Dies gilt besonders für die Anbindung an das (Fern-)Straßennetz. Aber auch die Option eines Schienenanschlusses ist ein wesentlicher Standortfaktor für Logistikbetriebe. Sie liegt in unmittelbarer Nähe zum GVZ Emscher mit trimodalen Umschlagmöglichkeiten. Im nördlichen und westlichen Bereich des Areals haben sich bereits Unternehmen aus den Bereichen Logistik (Spedition Klaeser und das ALDI Verteilzentrum) sowie Entsorgung (RZR, Autorecycling) niedergelassen.

Durch den hohen Grünanteil ( 25%) wird ein Gewerbegebiet mit besonderen städtebaulichen und ökologischen Qualitäten geschaffen. 11,5 ha sind – zunächst - für ein Klärwerk der Emschergenossenschaft planerisch vorzuhalten, so lange die Entbehrlichkeit dieser Anlage nicht gesichert ist. Das Konzept fügt sich in die großräumigen Planungen des Masterplans Landschaftspark Emscherbruch ein und eröffnet die Möglichkeit einer wichtigen landschaftsorientierten Wegeverbindung in Nord-Süd-Richtung (Biotopkorridor). Für den Umbau des Emschersystems kann in diesem Zusammenhang ein ausreichend großer Pufferstreifen reserviert werden.

Projektpartner:
Stadt Herten

Weitere Informationen:
www.last-mile-logistik.de

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